Kurzrezension: Michael Kobr, Volker Klüpfel: Die Unverbesserlichen

Freundschaften sind etwas Wunderbares. Vor allem diejenigen, die in der Kindheit bzw. Jugend geschlossen werden und bis ins Erwachsenenalter fortbestehen. Gäbe es die Kriminalromane um Kommissar Kluftinger ohne die langjährige Freundschaft der Autoren Michael Kobr und Volker Klüpfel? Wohl kaum. Auch die neueste Geschichte „Die Unverbesserlichen - Der große Coup des Monsieur Lipaire“ trägt eindeutig... Weiterlesen →

Kurzrezension: Elana Bregin: Der Junge, der sein Herz wiederfand

Elana Bregin erzählt in ihrem Südafrika-Roman „Der Junge, der sein Herz wiederfand“ die Geschichte des Flüchtlingsjungen Emanuel und der Schriftstellerin Esther. Die Freundschaft, die zwischen beiden entsteht, ist zunächst sehr den Bemühungen Esthers geschuldet, die Emanuel im wahrsten Sinne des Wortes am Straßenrand aufsammelt. Emanuel kämpft noch zu sehr mit seinen Traumata, die von seiner... Weiterlesen →

Brief: Dörte Hansen: Zur See

Liebe Petra,  bevor ich mit dem eigentlichen Brief an dich beginne, ein kleiner Hinweis. Da Gendern doch noch immer von vielen nicht so gern gesehen wird, sie sich dadurch geradezu persönlich beleidigt fühlen, werde ich in diesem Brief nicht gendern. Ich werde das generische Femininum benutzen, ein Begriff, den ich möglicherweise soeben geprägt habe. Wenn... Weiterlesen →

Kurzrezension: Messner, Reinhold und Diane: Sinnbilder

Verzicht ist das Gebot der Stunde. Wenn Verzichten Sinn stiften soll, muss es freiwillig erfolgen. Dazu muss man aber in der Lage sein, denn wer nichts besitzt oder keine Möglichkeiten hat, kann auch nicht verzichten. Reinhold Messner beschreibt in „Sinnbilder. Verzicht als Inspiration für ein gelingendes Leben“ warum der Verzicht in seinem Leben immer eine... Weiterlesen →

Kurzrezension: Fatma Aydemir: Dschinns

„Hüseyin…Weisst du, wer du bist, Hüseyin, wenn du die glänzenden Konturen deines Gesichts im Glas der Balkontür erkennst? … Vielleicht, denkst du, vielleicht war jede Hürde und jeder Zwiespalt in diesem Leben nur dazu da, um irgendwann hier oben zu stehen und zu wissen: Ich habe mir das verdient.“ Der Roman Dschinns von Fatma Aydemir... Weiterlesen →

Brief: Yeoh Ju-Ann: Zweckfreie Kuchenanwendungen

Liebe Uli, mein Buchtipp „Lügen über meine Mutter“ von Daniela Dröscher hat den Deutschen Buchpreis leider nicht erhalten. Vielleicht hat deine letzte Empfehlung, „Geschichte eines Kindes“ von Anna Kim in Österreich mehr Glück. Wenn man bei der Verleihung eines Buchpreises von Glück sprechen kann. Die Brisanz der Thematik spielt wohl doch eine sehr entscheidende Rolle.... Weiterlesen →

Kurzrezension: Cho Nam-Joo: Miss Kim weiß Bescheid

Wenn man 8 Jahre in Asien gelebt hat, bleibt einem nicht verborgen, dass Süd-Korea der ‚big Influencer‘ in dieser Region ist. Alle wollen so schön, schlau und erfolgreich sein wie die großen Vorbilder aus dem eher kleinen Land. Doch diese Perfektion hat einen hohen Preis. Davon erzählt die Autorin Cho Nam-Joo bereits in ihrem letzten... Weiterlesen →

Kurzrezension: Ulla Hahn: Tage in Vitopia

Nun ist es also passiert. Ich habe es nicht geschafft, ein Buch vollständig zu lesen. Ein Buch, auf das ich mich gefreut hatte. Das Thema interessiert mich außerordentlich. Die Erzählidee fand ich reizvoll. In der Presse wird der Roman wohlmeinend aufgenommen. Ich möchte das Buch mögen. Aber es gelingt mir nicht. „Tage in Vitopia“ von... Weiterlesen →

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