Brief: Natascha Wodin: Nastjas Tränen

Liebe Uli, mal wieder eine Lektüre aus Südafrika – wie spannend! Ich mag dieses Land so sehr und habe dort so viele äußerst entspannte und freundliche Menschen kennengelernt. Die Landschaft ist grandios, Essen und Wein exzellent, die Geschichte krass, die politische Situation teilweise eine Katastrophe. Wahrscheinlich braucht man eine „gechillte“ Lebenseinstellung um daran nicht komplett... Weiterlesen →

Brief: Damon Galgut: Das Versprechen

Liebe Petra,  deine Buchempfehlung hat in mir wirklich die Sehnsucht geweckt, ins schottische Hochland zu fahren. Lange ist es her, dass ich dort das letzte Mal war. So lange, dass ich in meiner Erinnerung hauptsächlich die sanften Herbstfarben und den bewölkten Himmel von damals hervorrufen kann. Es gibt wahrlich viele Orte, denen man (wieder) einen... Weiterlesen →

Erleben: Giardinity – Tulpenpracht im Veneto

Die rüstige Signora Mariella Bolognesi Scalabrin erwarb Ende der 60er Jahre mit ihrem Mann Mario die geschichtsträchtige Villa Pisani in Vescovana, einer kleinen Gemeinde mit etwas mehr als 1500 Einwohnern in der Provinz Padua unweit der euganischen Hügel. So zauberhaft die 87-jährige Signora Bolognesi Scalabrin auch auf den ersten Blick wirkt, so tatkräftig und energisch... Weiterlesen →

Brief: Charlotte McConaghy: Wo die Wölfe sind

Liebe Uli, dass jemand seine Bienenvölker an einen anderen Ort bringt, damit sie in Freiheit und ohne Kanonendonner Honig sammeln können, finde ich einen sehr schönen Gedanken. Deshalb steht deine Buchempfehlung „Graue Bienen“ von Andrej Kurkow nun ganz oben auf meiner Leseliste. Auch dass Tiere ein Rettungsanker in schlimmen Situationen sein können, ist ja schon... Weiterlesen →

Rezension: Jonathan Lee: Der große Fehler

Nur keinen Fehler machen möchte Andrew Haswell Green, als er vom Vater nach New York geschickt wird, um bei einem Gemischtwarenhändler in die Lehre zu gehen. Aus der ländlichen Idylle des heimischen Bauernhofs in der sich entwickelnden Großstadt angekommen, versucht Andrew alles, um sich in der Gesellschaft dort zu etablieren und ein Gentleman zu werden.... Weiterlesen →

Samira Sedira: Wenn unsere Welt zerspringt

In einem idyllischen französischen Bergdorf wird eine fünfköpfige Familie auf brutale Weise ermordet. Das ganze Dorf ist fassungslos. Die Tat ist unbegreiflich. Ganz besonders für Anna, die Frau des Mörders.  Die Erzählperspektive ist, was diesen Roman so interessant macht. Konsequent erzählt die Autorin Samira Sedira in „Wenn unsere Welt zerspringt“ die Geschichte aus Annas Sicht,... Weiterlesen →

Brief: Andrej Kurkow, Graue Bienen

Liebe Petra,  ob ich auch finde, dass Damaskus wunderschön klingt, fragst du? Absolut märchenhaft kann ich da nur antworten. Mich versetzt der Name ein bisschen in die Geschichten aus 1001 Nacht und tatsächlich wollte ich diese Stadt schon immer besuchen, obwohl ich nicht mehr von ihr wusste als den Namen. Aber genauso wie der Autor... Weiterlesen →

Kurzrezension: Daniel De Roulet – Durch die Schweiz

Wie Daniel de Roulet wandere ich gerne, wenn auch vermutlich nicht so ausgiebig wie der Autor des Romans „Durch die Schweiz“.  Wobei das schmale Büchlein – es hat gerade einmal 200 Seiten - auch eher ein persönlicher Reisebericht ist und kein Roman. Der Autor hat dafür die Schweiz durchwandert von Genf nach Rorschach und von Porrentruy... Weiterlesen →

Kurzrezension: Álvaro Enrigue: Ich ergebe mich und das ist alles

Next stop Mexico. Die literarische Weltreise führt endlich einmal wieder nach Lateinamerika. Der mexikanische Autor Álvaro Enrigue führt uns ins 1835. Die junge Witwe ist von Apachen entführt worden. Leutnant Zuloaga soll sie mit seinem ungewöhnlichen Gefolge bestehend aus einem Showgirl, das irgendwann völlig in ihrer Rolle als Nonne aufgegangen ist, zwei ehemaligen Gefangenen aus... Weiterlesen →

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