Brief: Dörte Hansen: Zur See

Liebe Petra,  bevor ich mit dem eigentlichen Brief an dich beginne, ein kleiner Hinweis. Da Gendern doch noch immer von vielen nicht so gern gesehen wird, sie sich dadurch geradezu persönlich beleidigt fühlen, werde ich in diesem Brief nicht gendern. Ich werde das generische Femininum benutzen, ein Begriff, den ich möglicherweise soeben geprägt habe. Wenn... Weiterlesen →

Kurzrezension: Fatma Aydemir: Dschinns

„Hüseyin…Weisst du, wer du bist, Hüseyin, wenn du die glänzenden Konturen deines Gesichts im Glas der Balkontür erkennst? … Vielleicht, denkst du, vielleicht war jede Hürde und jeder Zwiespalt in diesem Leben nur dazu da, um irgendwann hier oben zu stehen und zu wissen: Ich habe mir das verdient.“ Der Roman Dschinns von Fatma Aydemir... Weiterlesen →

Kurzrezension: Ulla Hahn: Tage in Vitopia

Nun ist es also passiert. Ich habe es nicht geschafft, ein Buch vollständig zu lesen. Ein Buch, auf das ich mich gefreut hatte. Das Thema interessiert mich außerordentlich. Die Erzählidee fand ich reizvoll. In der Presse wird der Roman wohlmeinend aufgenommen. Ich möchte das Buch mögen. Aber es gelingt mir nicht. „Tage in Vitopia“ von... Weiterlesen →

Lucy Fricke: Töchter

Liebe Uli, hier im Allgäu sind die Gipfel bereits weiß und die Bäume haben nur noch wenige Blätter. Die Bergsaison ist also erst einmal zu Ende, doch die Büchersaison beginnt! Umso mehr freue ich mich über deine Buchempfehlung und werde „Ciao“ von Johanna Adorján auf alle Fälle bald lesen. Auch mein Tipp für dich heute... Weiterlesen →

Johanna Adorján: Ciao

Amüsante Gesellschaftssatire Liebe Petra,  an meine Reise nach Osaka, Nara und Kyoto denke ich gerne zurück. Ein wunderschönes Land, so vielfältig. Und die Japaner sind die rücksichtsvollsten und freundlichsten Menschen, die ich je getroffen habe. Auch japanische Literatur finde ich fantastisch. Ich mag diesen ganz besonderen japanischen Stil und die oft ungewöhnlichen Themen. Das bestätigt... Weiterlesen →

Stefanie de Velasco: Kein Teil der Welt

Liebe Petra,  dein Buchtipp kommt mir äußerst gelegen, denn ich hatte in letzter Zeit kein gutes Händchen bei der Auswahl meiner Bücher. In einem ging es um eine Amour fou mit beträchtlichem Altersunterschied. War so gar nicht meins, auch wenn abgesehen von dieser Liebesgeschichte das Buch inhaltlich und sprachlich vermutlich echt gut war. Aber eine... Weiterlesen →

Daniela Krien: Der Brand

Liebe Uli, Sommerferien sind doch etwas Wunderbares! Ich habe es zwar noch nicht geschafft, den Roman von C. Pham Zhang zu lesen, dafür habe ich dich mit S. in Venetien besucht, was natürlich noch wichtiger als Lesen ist… Es war wirklich schön, eindrucksvoll und erlebnisreich. Und vor allem sonnig! S. wäre auf der Rückfahrt beim... Weiterlesen →

John von Düffel: Die Wütenden und die Schuldigen

Liebe Uli, ja, die Franzosen machen einem das Erlernen ihrer Sprache nicht immer so leicht wie die Italiener. Dort hat man ja wegen der begeisterten Reaktionen auf ein paar auswendig gelernte Touristenfloskeln gleich das Gefühl, ein Einheimischer zu sein… Tatsächlich finde ich aber, dass in der Bretagne alles anders ist und auch ihre Bewohner sich... Weiterlesen →

Petra Reski: Als ich einmal in den Canal Grande fiel

Liebe Petra,  du wirst es nicht glauben, in der Bretagne war ich tatsächlich noch nie. Eigentlich habe ich von Frankreich außer Paris noch nicht wirklich viel gesehen. Ein bisschen schrecken mich meine inzwischen doch sehr rudimentären Französischkenntnisse von einem Besuch ab und auch der Ruf, der den Franzosen vorauseilt, wie sie auf besagte reagieren. Als... Weiterlesen →

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